Gemeinschaftspraxis Priv. Doz. Dr. Arne Willruth - Dr. Helmut Borgers

Pränatale Diagnostik, Degum Stufe III und II

Kindliche Erbgutanalyse aus dem mütterlichen Blut
(Nicht-invasiver Pränataltest; NIPT)

Durch dieses neue Verfahren können kindliche Chromosomenstörungen (u.a. Trisomie 21) bereits im ersten Drittel der Schwangerschaft durch eine mütterliche Blutabnahme nachgewiesen werden. Seit 2012 wird in Deutschland mit dem patentgeschützten Verfahren zellfreie, plazentare (Mutterkuchen) DNA im mütterlichen Blut untersucht. Ein hoher Anteil der Fälle mit Trisomien 13, 18 und 21, sowie Störungen im Bereich der Geschlechtschromosomen können mit dem NIPT nachgewiesen werden. Selten kann es vorkommen, dass sich ein falsch auffälliger Befund (ca. 0,8%) ergibt oder die Auswertung der Blutprobe nicht gelingt (Versagerquote ca. 3-5%).

Die Analyse kindlichen Erbgutes aus mütterlichem Blut stellt derzeit eine Ergänzung des Erstrimester-Screenings dar und kann weder das Screening (Ultraschall) noch die invasive Diagnostik (Fruchtwasserentnahme, Mutterkuchenpunktion) ersetzen.

Dieses Testverfahren wird in aller Regel nicht von den Krankenkassen bezahlt, so dass die Kosten für die Beratung und Durchführung von ihnen selbst übernommen werden müssen.

Sollten sie die Durchführung des NIPT erwägen, so zögern sie nicht und sprechen uns darauf an!