Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft
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Pertussis-Impfung
in der Schwangerschaft

13.01.2021

Liebe Patientinnen, liebe werdende Eltern,

bei Pertussis, auch Keuchhusten genannt, handelt es sich um eine hochansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die durch Bakterien (Bordetella pertussis) verursacht wird. Die Übertragung der Bakterien erfolgt beim Husten und Niesen per Tröpfcheninfektion. Keuchhusten ist dazu eine sehr häufig auftretende Erkrankung. Das Robert Koch-Institut zählt jährlich etwa 12.000 Pertussis-Erkrankungen.

Besonders für Säuglinge ist Keuchhusten eine ernstzunehmende Gefahr. Die Infektion kann zu Apnoen (Atemstillstand), Lungen- und Ohrenentzündungen, Enzephalopathien oder auch zu Lungenhochdruck führen. Daher wird von der STIKO und vom Robert Koch-Institut während jeder Schwangerschaft ab der 28. Woche eine Impfung gegen Pertussis empfohlen. Auch für Personen, die häufig mit dem Neugeborenen Kontakt haben, wie nahe Verwandte oder Babysitter, kommt eine Impfung in Frage.

Gründe für eine Pertussis-Impfung

Laut dem Robert Koch-Institut haben eine Mehrzahl schwangerer Frauen in westlichen Ländern eine sehr geringe Antikörperkonzentration. Das führt zu einem verminderten Nestschutz des Neugeborenen. Studien zufolge erkranken Neugeborene in den ersten Lebensmonaten deutlich weniger an Pertussis, wenn während der Schwangerschaft eine Pertussis-Impfung durchgeführt wurde.

Haben Sie fragen zur Impfung gegen Keuchhusten? Mehr Informationen erhalten Sie auf den Webseiten des Robert Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

>> Robert Koch-Institut
>> Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Gerne beraten wir Sie auch persönlich in unserer Praxis zum Thema Impfungen während der Schwangerschaft.